Tierschutz in Rumänien
Rumänien
In Rumänien leben unzählige Hunde und Katzen auf der Straße oder in überfüllten Auffangstationen. Adoptieren statt Produzieren unterstützt dort zwei Organisationen, die jeden Tag dagegenhalten.
Die Tierhilfe Hoffnung betreibt mit der Smeura ein Tierheim, in dem tausende heimatlose Hunde versorgt, medizinisch behandelt und vermittelt werden. Parallel laufen Kastrations- und Aufklärungskampagnen – denn ohne Kastration wächst das Elend schneller nach, als ein Tierheim es auffangen kann.
Flavia rettet mit „Therapy Cats and Dogs“ Katzen und Hunde, versorgt sie und bringt sie in ein Zuhause. Genauso wichtig ist ihr die Bildungsarbeit: Sie erreicht Kinder und Jugendliche und vermittelt ihnen einen anderen Umgang mit Tieren – bei der Generation, die die Situation im Land verändern kann.
Das Team von Adoptieren statt Produzieren ist regelmäßig selbst vor Ort. Bei den bisherigen Reisen – zuletzt im April 2026 – wurden beide Projekte und mehrere Tötungsstationen besucht, die Lage dokumentiert und ausgesetzte Hunde gesichert, darunter die Seniorhündin Anna, die heute in Deutschland ein Zuhause gefunden hat. Weitere Reisen sind geplant. Insgesamt sind bislang rund 30.000 Euro in die Arbeit der beiden Organisationen geflossen (Stand: August 2026).

